Babyphone App für’s iPhone: Annie

Babyphone App Annie

Was tun, wenn das Babyphone auf einer Reise nicht funktioniert und schnell Hilfe her muss, um selbst noch einen Drink an der Hotelbar zu nehmen, das eigene Kind aber im Zimmer schlafen soll? Die Babyphone App Annie installieren!

Wer kennt das Problem nicht: Auf einer Reise, im Hotel oder der Ferienwohnung will das mitgebrachte Funk-Babyphone partout nicht funktionieren. Wände zu dick, Entfernung zu weit, es gibt zahlreiche Gründe.

Was aber dann tun, wenn man selbst noch einen Drink an der Hotelbar oder das Spa-Angebot in Anspruch nehmen will? Babyphone Apps versprechen Abhilfe.
So groß das Angebot jedoch auch ist, fast alle von mir getesteten Apps waren Schrott. Doch dann kam Annie.

Die Babyphone App Annie hat uns tatsächlich den Urlaub gerettet.

Das Prinzip von Annie ist – wie bei anderen Babyphone Apps – simpel: Zwei Geräte (in unserem Fall zwei iPhones) fungieren als Babyphones. Es gibt ein Kinderteil, das am Babybett steht. Das andere iPhone ist das Elternteil und kann mitgenommen werden.

Die Verbindung zwischen Kinder- und Elternteil wird dann per Wifi oder Mobilfunknetz hergestellt. Und während bei vielen anderen Apps diese Verbindung eher fragil ist, hält sie bei Annie zuverlässig auch bei widrigsten Bedingungen.

Jede Menge Extras

Die Babyphone App Annie bringt jede Menge Extras mit. Wirklich sinnvoll ist aber nur ein Teil davon.

Neben mehreren Audioverbindungen (für mehrere Kinder) können auch Videoverbindungen hergestellt werden, um den Schlaf auch optisch im Blick zu behalten. Unruhigen Kindern kann per Knopfdruck ein Einschlaflied vorgespielt werden. Und dank der Gegensprechfunktion kann ein aufgewachtes Kind beruhigt werden.

Ob man solche Spielereien braucht, sei jedem selbst überlassen. Ich brauche sie nicht und dennoch ist Annie jeden Cent wert.

Alles hat seinen Preis

Denn: Die iPhone Babyphone App ist alles andere als günstig.

Zwar ist der initiale Download kostenlos. Damit sind jedoch nur maximal 30 Minuten Verbindung von Kinder- und Elternteil möglich. Das reicht nur für einen kurzen Test der Funktionen.

Danach wird’s happig: Wer die App dauerhaft nutzen will, muss knapp 11€ ausgeben. Allerdings sind das die Kosten für ein Familienkonto, mit dem dann alle genutzten Geräte freigeschaltet werden; Die Gebühren fallen also insgesamt nur einmalig an.

Darüber hinaus gibt es noch einmal In-App-Käufe für Cloudfunktionen. Ich habe allerdings noch nicht herausgefunden, wann man die braucht.

Unterm Strich sind die 12€ aber ein fairer Deal für eine zuverlässige Babyphone App. Beim nächsten Hotelbar-Besuch dann einfach auf zwei Drinks verzichten. 😉

Die Sache mit dem Datenschutz

Annie kommuniziert über das Internet und verbindet Babystation und Elternteil über Server des App-Betreibers.

Auch wenn der höchste Sicherheitsstandards verspricht und zusichert, dass du nur wenige eigene Mitarbeiter Zugang zu privaten Daten haben, so bleibt ein ungutes Gefühl.

Pictures of your children, their names, activity logs (for example their awake and asleep times) and other relevant pieces of information are stored securely on our servers and used exclusively by the Annie Baby Monitor app.

Ich habe mich daher dazu entschlossen, keine persönlichen Daten meiner Tochter (wie Name, Bild, etc.) in der App zu speichern und die Videofunktion gar nicht zu nutzen; Der Verwendung der Kamera durch die Babyphone App habe ich ganz widersprochen.

Fazit

Die Babyphone App Annie ist der perfekte Babyphone Ersatz auf Reisen. Zuverlässigkeit und Funktionsumfang rechtfertigen den recht hohen Preis von 12€ pro Familienkonto.

Allein bereits aus Datenschutzgründen sollte die App aber ausschließlich eine Reisealternative sein und nicht auch Zuhause einen Ersatz darstellen.

Die Babyphone App für iOS kann hier heruntergeladen werden.

Adrian

Author: Adrian

Ich bin Adrian, habe Hamburg liebengelernt und mich in Hamburg in meine Frau verliebt. Aus dieser Liebe sind zwei Töchter (*2016, *2018) hervorgegangen. Auf vaterjahre.de berichte ich vom Leben als Familie, von meinen Erfahrungen und unserer Erziehung, ich stelle spannende Produkte vor und lasse mich von und für Kinder-Apps begeistern. – Wenn sie gut gemacht sind.

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