In Fotobüchern Erinnerungen lebendig halten

Bei uns stapeln sich digitale Fotos. Doch digital durch Fotos zu klicken ist anders, als etwas in der Hand zu halten. Wir haben uns daher entschieden, zukünftig nach jedem Urlaub und für jedes Jahr Fotobücher zu erstellen.


Ich kann mich noch sehr gut an meine Kindheit erinnern: In einem großen Schrank standen unzählige Fotoalben, gefüllt mit noch mehr Fotos. Alle paar Monate haben wir Kinder uns – allein oder mit den Eltern gemeinsam – diese Alben angeschaut um in Erinnerungen zu versinken.

Auch wir haben als Familie schon jetzt unzählige Fotos in den letzten Jahren gesammelt. Bei den Geburten, bei jedem Ausflug und jedem Urlaub. All diese Fotos liegen in digitalen Archiven.

Aber so richtig schön ist es nicht, diese Fotos dann nur auf digitalen Geräten anzuschauen.
Die Masse ist schier zu groß und es fehlt die Haptik.

Wir haben daher entschieden, zukünftig wieder analoger zu werden und Fotobücher zu produzieren bzw. drucken zu lassen.

Fotobücher sind einfach emotionaler

Bislang haben wir nur wenige Fotobücher zusammengestellt. Kleine Ringbücher für unsere Töchter oder zu diesem Weihnachtsfest mal einen Jahresrückblick auf 2020. Die meisten Erinnerungen sind aber noch digital gefangen.

Die Idee daher zunächst: Jeden Urlaub und jedes Jahr analog festhalten. Darüber hinaus anlassbezogene Rückblicke, z. B. die ersten 5 Jahre unserer älteren Tochter.

Das hat gleich mehrere Vorteile:

  • Wir durchforsten alle alten Bilder noch einmal und suchen die besten aus.
  • Wir können die Bilder in eine bestimmte Reihenfolge stellen, um eine Geschichte zu erzählen.
  • Wir können die Bilder gestalterisch arrangieren.

Die Auswahl an Anbietern ist ja mittlerweile ja zum Glück recht groß. Ob am Fotoautomaten beim Drogeriemarkt um die Ecke oder bei der professionellen Onlinedruckerei. – Du bekommst Fotobücher in ganz verschiedenen Qualitäten, Formaten und Preisen.

Die Onlinedruckerei Albelli z. B. hat Fotobücher ab etwa 7€ in klein bis zu Großformaten ab 45€ im Angebot. Da ist für jeden Anwendungsfall was dabei.

Fotobücher gibt es in verschiedenen Formaten. So ist für jeden Anwendungsfall was Passendes dabei.
Für jeden Anwendungsfall gibt es das passende Format. Foto: Crystal de Passillé-Chabot

Online ist entspannter

Wenn ich zurückdenke, wie ich vor Jahren zum ersten Mal ein Fotobuch habe drucken lassen, schaudert es mir: An einem Fototerminal bei dm habe ich gefühlte Stunden verbracht um Fotos auszuwählen und in Reihenfolge zu bringen. Das gedruckte Ergebnis war dann okay, aber weit hinter meinen Vorstellungen.

Daher gestalte ich die Fotobücher heute lieber auf der heimischen Couch und lasse sie dann von einer Onlinedruckerei produzieren und an die Haustür liefern.

Das macht aber nur dann Spaß, wenn der Fotobuch-Dienstleister auch eine anständige Software (in unserem Fall auch noch für Mac OS) hat. Da hat sich in den letzten Jahren zum Glück viel getan. In vielen Fällen gibt es sogar schon Apps für

Und auch sonst hat sich die Technik in den letzten Jahren zu unseren Gunsten weiterentwickelt:
Wir suchen die passenden Fotos meist zu zweit aus und sammeln die in einem geteilten iCloud Album. Das hat den Vorteil, dass wir Fotos von den iPhones mit denen von unserer Vollformat-Kamera mischen können und nicht aus verschiedenen Ordnern zusammenklauben müssen.

Die Zusammenstellung des Fotobuchs selbst ist dann meist nur eine Sache von Minuten.
Die Auswahl des richtigen Formats und verschiedener Papier- und Veredelungsoptionen ist da fast zeitaufwendiger. Wir verzichten jedoch meist auf jegliche Text- oder Grafikelemente.

Wenn dann alles klappt und man nicht gerade zu Weihnachten bestellt, dann liegt das Fotobuch meist schon nach einigen Tagen im Briefkasten. Einfacher geht es nun wirklich nicht.

Fotobücher präsentieren

Doch auch das schönste Fotobuch fristet ein trostloses Dasein, wenn es nicht ordentlich präsentiert wird.

Wie auch die Fotoalben in meiner Kindheit, werden sie nur alle paar Monate in die Hand genommen, wenn sie in geschlossenen Schränken „versteckt“ werden.
Je ansprechender sie aufbewahrt und präsentiert werden, werden sie auch in die Hand genommen und durchgeblättert.

Wir werden daher in unserer Wohnung noch eine passende Möglichkeit zur Präsentation der Fotobücher bauen. – Glücklicherweise ist Pinterest voll mit guten Ideen hierfür.
Vermutlich läuft es auf eine Bilderleiste oder ein offenes Regal hinaus. Ich halte euch bei Instagram auf dem Laufenden.

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